Mein Weg oder Wie ich zu meiner Berufung fand ☯️

Die 1970er und 80er

  • 1976 - 1980 Volksschule in Attnang-Puchheim
  • 1980 - 1985 Bundesgymnasium Vöcklabruck
  • 1985 - 1990 HBLA für Kunstgewerbe (heute HBLA für Künstlerisches Gestalten) in Linz, Matura 1990

Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und Jugend, mit Familie, Freunden, spannenden Sommer-und Winterurlauben, mehreren Reiterferien im Pongau und natürlich ganz viel Spaß im APUMARE und am Attersee.
Natürlich war nicht immer alles rosig und perfekt. So kam ich aufgrund einer 1980 verpfuschten Blinddarm-OP (Nervendurchtrennungen) und einer knöchernen Veränderung meiner Sprunggelenke (Osteochondrosis dicedans)bereits 1981 in Berührung mit der Akupunktmeridianmassage nach Feldenkrais. Meine erste Berührung mit alternativen Heilmethoden.
Und nach einem schweren Unfall bei einem Schulausflug im Oktober 1986 - Zugzusammenstoß in Traunkirchen - half mir wieder die Akupunktmeridianmassage meinen Körper ins Gleichgewicht zu bekommen und auf Selbstheilung zu programmieren.  Denn von schulmedizinischer Seite war ursprünglich eine Abtrennung des Sprunggelenks, eine Gewebetransplantation und Formung eines neuen Knöchels aus einem Beckenknochenteil angedacht - Erfolgsquote 30:70, ansonsten Beinamputation ab Knie ... Als ich das hörte, versuchte ich natürlich alles, um dieser OP zu entgehen.

 

Die 1990er ... Zeit für Studien und Abenteuer ... „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

  • 1990 Au-pair in Veneux-les-Sablons und Samoreau, Frankreich 

Nachdem ich mich für Jänner 1991 bereits für ein Studium an der Sorbonne in Paris eingeschrieben hatte, musste ich aufgrund einer weltweit äußerst seltenen Autoimmunerkrankung des Fettgewebes (Nekrotisierende Pannikulitis) mein Abenteuer für 9 Monate unterbrechen und verbrachte stattdessen einmal pro Woche mehrere Stunden an der Uni-Klinik Haut II in Wien - Biopsie, Fotodokumentation der Zerfallsgeschwindigkeit, Medikamententests, eventuelle Gewebstransplantation, sofern mein Körper den Gewebezerfall selbst einstellen würde. Denn seitens der Ärzte gab es nicht viele Hoffnung - die paar Erfahrungen, die Kliniken im Ausland mit dieser Erkrankung hatten, prophezeiten den Rollstuhl oder den Tod.
Da fing ich natürlich an, mich wieder einmal alternativ umzuschauen und so stieß ich auf eine Homöopathin, deren Arzneien mir dann auch von der Uni-Klinik verschrieben wurden, da alle bisherigen Medikamente den Zerfallsprozess beschleunigt hatten. Und ab da ging alles relativ schnell und nach wenigen Monaten trat eine Spontanheilung ein, die sich die Ärzte und Professoren nicht erklären konnten - die Arzneien musste ich noch mehrere Jahr täglich einnehmen. Diese Erfahrung war ein weiterer Grund für meine heutige Tätigkeit ... und vor allem, mein Leben stets nach meinen eigenen Vorstellungen zu leben ... und so nahm ich auch meine Abenteuer im Ausland wieder auf.

  • 1991 - 1992 CIDEF an der UCO / Université Catholique de l'Ouest in Angers, Frankreich
    "Diplôme de Langue et Culture Française" (Français, Littérature, Histoire de l'Art)
    Diplomarbeit "L'enluminure" (Geschichte, Entwicklung und heutige Anwendung der "brosses pompons" für Illustrationen; Recherche und Ausarbeitung am ISEEM - Institut Supérieur Européen de l’Enluminure et du Manuscrit, Angers)
    Alliance Française "Diplôme de Langue Française" und "Diplôme Supérieur d'Etudes Françaises Modernes - option littérature"
  • 1992 Scuola Leonardo da Vinci in Florenz, Italien
    "Diploma di Lingua Italiana" und "Certificato Storia dell'Arte"
    AIL (Accademia di Lingua Italiana) "Diploma di Lingua Italiana"
  • 1993 - 1996 Instituto Flomar in Málaga, Spanien
    DELE "Diploma Básico de Español" und
    DELE "Diploma Superior de Español" abgelegt am Instituto Cervantes in Wien

Nach meiner Spanischausbildung im Frühjahr 1993 am Instituto Flomar, bot mir die Direktion aufgrund meiner vielfältigen Sprachkenntnisse die Leitung des Sekretariats an und so blieb ich bis Ende 1996 in Málaga.

  • 1996 Universitäts-Sprachprüfungen an der JKU, Linz - Englisch, Französisch, Italienisch

Wieder zurück in Österreich, lernte ich 1997 meinen Mann kennen ... und ein weiters Kapitel meines Lebensbuches öffnete sich.

Die 2000er ... Zeit für Familie

  • 2000 Umzug von Puchheim nach Seewalchen

... und plötzlich unerträgliche Schmerzen am ganzen Körper - Diagnose Fibromyalgie. Ursprünglicher Auslöser müsste laut Rheumatologen ein traumatisches Erlebnis gewesen sein - entweder das Zugunglück oder die ungewisse Zeit während meiner Autoimmunerkrankung. Da all die starken Schmerzmittel und Muskelrelaxantien nicht halfen, suchte ich wieder nach Alternativen. Ein alte Freundin war mittlerweile Kinesiologin und half mir dabei, die traumatischen Erlebnisse aus dem Zellgedächtnis zu entfernen und die schmerzhaften Blockaden mit BodyTalk zu lösen. Natürlich reichte da nicht eine einzige Sitzung ... es dauerte Jahre, diese alten Traumata gänzlich zu lösen. Auch eine Ernährungsumstellung half hier zusätzlich.

  • 2003 kam unsere Tochter Ella zur Welt, 2005 und 2006 unser Söhne Glenn und Liam. Meine beiden Bonuskinder, Mario (1990) und Oliver (1985), brachte mein Mann Karl mit in unsere Familie

Leider kam es zwei Wochen nach der Geburt unserer Tochter wieder einmal zu einem für mich traumatischen Erlebnis - Wochenbettfieber aufgrund Wochenflussstaus - der Turnusarzt hatte einen Plazentarest übersehen. Die Folge, eine akute Blutvergiftung und der Kampf meines Körpers zu überleben. Mein Dank gilt hier den ÄrztInnen der Schulmedizin, denn in so einem Fall hilft nichts Anderes.
Mit fünf Wochen hatte dann meine Tochter einen beidseitigen, akuten Leistenbruch mit Einklemmungen - auch hier war die Schulmedizin dank rascher OP die Rettung. Warum? Ein Leistenbruch, bei dem der Darm durch den Gewebsbruch gleitet und dadurch abgedrückt wird, muss innerhalb von 6 Stunden operiert werden, ansonsten verstirbt das Baby. 

  • 2004 heirateten Karl und ich nach sieben Jahren "wilder Ehe"

Glenn kam im Mai 2005 mit Neurodermitis zur Welt ... Warum? Während meiner Schwangerschaft traf mich erneut ein sehr traumatisches Ereignis. Mein Vater kam auf tragische Weise beim Tsunami am 26.12.2004 in Khaolak, Thailand, ums Leben. Meine Mutter kam verletzt nach Hause und lebte daher für einige Monate bei uns. Mein Vater wurde erst nach Ostern identifiziert. Diese Ungewissheit und Warterei strapazierte natürlich meine Nerven ... und das übertrug sich auf unseren Sohn. 
Dank meiner Freundin konnten wir diese Übertragung mit BodyTalk lösen, was einen positiven Effekt auf die Neurodermitis hatte.

Liam kam Ende März 2006 zur Welt ... alleine, denn sein Zwillingsgeschwisterchen verlor ich in der 12. Woche. Die Geburt war leider ein für mich erneutes traumatisierendes Erlebnis. Aufgrund einer Placenta praevia totalis (der Mutterkuchen bedeckt den inneren Muttermund gänzlich) konnte ich ihn leider nicht auf natürlichem Wege gebären und ein Kaiserschnitt musste geplant werden. Die PDA (Periduralanästhesie = Kreuzstich) wurde gesetzt. Anstelle nur meinen Unterleib und die Beine zu betäuben, stieg das Medikament nach oben. Ich hatte das Gefühl zu ersticken, spürte weder meine Atmung, noch konnte ich mit verbal äußern ... Panik pur. Sie zeigten mir kurz meinen Sohn und versetzten mich mit Dormicum in den Schlaf.

All diese Erlebnisse waren auch ein Grund, warum die Heilung meiner Fibromyalgie viele Jahre dauerte.

All diese Erlebnisse haben mir aber auch gezeigt, wie wichtig jeder einzelne Tag im Leben ist und ich genoss die 11 Jahre, die ich mit den Kindern zuhause verbringen durfte sehr. Vergeht sie doch viel zu schnell - und plötzlich sind sie erwachsen. In dieser Zeit verinnerlichte ich auch folgenden Satz:
HEUTE wird MORGEN schon GESTERN sein.

Die 2010er ... Zeit für Veränderung und Neues

  • 2014 Wiedereinstieg ins Berufsleben - Versicherungsinnendienst in der UNIQA Generalagentur meines Mannes. 
  • 2015 Umzug vom kleinen Seewalchener Reihenhaus ins Einfamilienhaus nach Gampern - ein Leben inmitten traumhafter Natur mit herrlichem Ausblick. Endlich genug Raum für die ganze Familie, ein paar Haustiger, meine Heilkräuter, Obst und Gemüse
  • 2017 UNIQA Kundenservice-Prüfung Innendienst
  • 2017 begann dann auch meine Reise über die Heilkräuterpädagogik bis zu meiner heutigen Tätigkeit

Denn unsere geliebten Samtpfoten wiesen mir durch Krankheiten, Unfälle, Verhaltensthemen und Tod den Weg, mich 2017 während meiner Ausbildung zur diplomierten Heilkräuterpädagogin noch intensiver und auf andere Art und Weise mit ihnen zu beschäftigen. Das Thema meiner Diplomarbeit erklärte nicht nur die Wirkung und Anwendung von Heilkräutern beim Menschen, sondern vor allem bei Katzen und worauf man aufgrund ihres Stoffwechsels besonders achten muss. Meine Trainerin fand das Thema megaspannend und machte mich auf den Diplomlehrgang "Energetische Tierkinesiologie" aufmerksam, den ich bereits eine Woche später besuchte ... und mein Weg, den Tieren und ihren Menschen zu helfen, nahm seinen Lauf.

Meine individuelle Arbeitsweise basiert auf folgenden Ausbildungen

  • Dipl. Heilkräuterpädagogin (WIFI Gmunden)
  • Dipl. energetische Tierkinesiologin (WIFI Gmunden)
  • 11. Juli 2018 Eröffnung meiner Praxis in Gampern
  • Dipl. energetische Tierkommunikatorin (WIFI Linz)
  • Access-Bars-Practitioner (Theresia Schifferegger, Mittersill)
  • Dipl. Karma-Trainerin (Sylvia Grübl, Linz)
  • BTB zert. Tierernährungsberaterin für Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen und Meerschweinchen (Fernstudium am BTB-Bildungswerk für therapeutische Berufe, Remscheid, D)
  • Pferde-gesund-bewegen (Anatomie - Biomechanik - Akupressur - Massage - Grundlagen der Pferdeanalyse) (Chris Debski, Gescher, D)
  • Akupressur und Craniosacral-Balancing bei Pferd und Hund (ITP, Dr. med. vet. Andrea Wüstenhagen, Molln)
  • Craniosacral-Balancing, Softlaser im Meridiansystem, Meridian-Klopf-Technik zur Selbstanwendung (Fachinstitut für Akupunktmassage Marschalek-Hankowetz, Krems)
  • Meditations- und Achtsamkeitstrainerin (Yogalizenz.de by Yogalicense LTD, London)

und immer wieder Seminare, Webinare und Selbststudium mit Fachbüchern zum Vertiefen und Erweitern meiner Kenntnisse

2020 bis 2023 ... eine turbulente Zeit für alle Menschen

Meine Arbeit in der Praxis wurde, wie bei allen Menschen in dieser Zeit, immer wieder durch die COVID-Pandemie und deren Arbeitsverboten unterbrochen. Zudem kam dann noch ein Autounfall im Juli 2021, der mich weitere 10 Wochen pausieren ließ.

2024 - 2025 ... eine sehr lehrreiche Zeit

Ende Oktober 2023 und kurz vor Weihnachten erkrankte ich zum dritten Mal jeweils 10 Tage schwer an COVID. Ich hatte nie Probleme mit den Lungen, nur leichten Husten, jedoch stets schwere Magen-Darm-Infektionen einhergehend mit Nesselausschlag. Warum? Mein Körper wollte erstens die Viren über den Darm ausscheiden, damit sie nicht blutseitig über die Darmwand in die Alveolen gelangen konnten und die Haut als unser größtes Ausleitungsorgan nutzen.
Mitte Jänner 2024 erkrankte ich zum vierten Mal an COVID, wieder der gleiche Verlauf, bis auf eine Veränderung. Ich bekam zuerst ein Virusexanthem an den Armen, dazu eine sekundäre, bakterielle Infektion zum Exanthem und ab da eskalierte mein Körper. Meine Haut reagierte mit extrem schmerzhaften Selbstverbrennungen. Ich landete sogar in der Notaufnahme und verbrachte eine erfolglose Woche auf der Dermatologie in Wels - schulmedizinisches Totalversagen. Niemand konnte helfen und vor allem es wurde nur einseitig betrachtet. Im Befund wurde meine COVID-Infekttion nicht namentlich genannt, sondern als bekannte Infektion lapidar abgetan.
Und abermals musst ich mich selbst um meine Heilung kümmern. Zuerst versuchte ich meine Haut über die Nahrung zu entlasten - histaminarm, glutenfrei und basisch. Warum? Meine Körper reagierte völlig verrückt auf Nahrungsmittel. Spezielle Allergietests beim Internisten brachten kein Ergebnis - ich war der gesündeste Mensch überhaupt. Und doch, ich vertrug einfach nichts. Zudem bekam ich CFS - das chronische Fatiguesyndrom (chronische Müdigkeit) und schlief bis zu 18 Stunden am Tag. Die Folgen von kaum essen (z.B. vertrug ich eine Kartoffel, ein Ei und eine verträgliche Gemüsesorte in Miniportionen) und zu viel Schlaf ... Muskelschwäche ... Kraftlosigkeit. Dies psychischen Folgen: Angst vor jeder weiteren sieben Tage andauernden Verbrennung ... Angst davor, wo am Körper wird sie diesmal auftauchen ... Angst, niemanden zu finden, der mir hilft ... sinnloses/nutzloses Dasein ... überflüssig und belastend für meine Familie. Doch mein Motto lautete schon immer: Aufgebn tua i nua an Briaf, sunst nix! 
Im Hintergrund unterstützte mich meine Freundin wieder mit BodyTalk. Ich war zu schwach und krank, um mir energetisch selbst zu helfen - Farblichanwendungen, Klangei, Haaly-Frequenzen, Symbole ja ... aber mehr ging nicht ... und natürlich beschäftigte ich mich wieder mit der Homöopathie, mit TCM-Kräuter von Diolosa und heimischen Kräutern - egal welche Substanzen, sie waren zu stark. Und Salben, uff - da verbrannte ich innerhalb von Minuten, da sie der Haut dadurch das Atmen untersagten.
Und dann, im Juli 2024, wurde mir von vier Personen, unabhängig voneinander, ein Arzt in Aschach an der Steyr empfohlen - Dr. Josef Hutter. Am 19. September hatte ich meinen ersten Termin und ab da wurde alles anders. Ich ging mit einem Therapieplan nach Hause ... monatelange, wöchentliche Hämolaser-Therapien, Heilkräuterkapseln und viel ganzheitliches Wissen unterstützten meine Genesung ... die auch 2026 noch andauert. Doch bin ich wieder arbeitsfähig, passe aber stets sehr gut auf mich auf.

Im Mai 2025 öffnete ich wieder meine Praxis ... während meiner Erkrankung bildete ich mich von zuhause aus stets weiter, auch im Tierbereich ... etwas langsamer, aber trotzdem fundiert ... denn Stillstand bringt mich um.
Inzwischen hatte sich natürlich auch wieder viel bei unseren Katzen getan - Krankheiten, Verletzungen und Tod. So keimte eine alte Liebe in mir auf - die Liebe zum tibetischen Buddhismus und die Begleitung sterbender Tiere und ihrer Menschen. Doch nicht nach den erlernten, allseits bekannten Sterbe- und Trauerphasen nach Kübler-Ross, sondern eine Begleitung, die mir entsprach, eine Begleitung, die über den Tod hinaus geht.

2026 .. mein neuer Fokus
Mit  01.01.2026 habe ich endlich den Schritt gewagt und meinen Fokus auf die Sterbebegleitung für Katzen nach tibetisch buddhistischer Sichtweise gelegt. 

Auch wenn der Fokus nun auf der Sterbebegleitung liegt, arbeite ich weiterhin mit Menschen, Hunden, Pferden und allen anderen Tieren, die meine Hilfe suchen - ob bei Verhaltensthemen, gesundheitlichen Problemen, spezifischen Ernährungsthemen oder der Sterbebegleitung  ;-) 

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